Warum wird ein Servitutsstreifen benötigt der breiter ist als die Leitung?

Die Bemessung des Servitutsstreifens ergibt sich aus der Norm ÖVE/ÖNORM EN 50341. Diese schreibt unter anderem die Mindestabstände der Freileitung zu baulichen Anlagen, Infrastuktureinrichtungen und anderen Objekten vor (Servitutsstreifen = äußeres Leiterseil, durch Wind ausgeschwungen + 4 m lt. ÖVE/ÖNORM EN 50341). Bei der sogenannten Kompaktbauweise (siehe Projekt Mattighofen – Lengau) ergibt sich ein Servitutsstreifen von beidseits 15 m, d.h. in Summe 30 m (im Wald 40 m).