Wozu brauchen Almtal und Kremstal die 110-kV-Leitung?

Wozu brauchen Almtal und Kremstal die 110-kV-Leitung?

Wozu braucht das Almtal die 110-kV-Leitung?

Die Almtal-Gemeinden Pettenbach, Scharnstein, Steinbach am Ziehberg, Grünau im Almtal und St. Konrad werden derzeit aus den weit entfernten Umspannwerken Gmunden, Kirchdorf und Vorchdorf versorgt. Die großen Leitungslängen von bis zu 76 Kilometern erlauben im bestehenden Mittelspannungsnetz keine größeren Lastzuwächse mehr. Im Zuge des Leitungsbaus wird deshalb am Eingang des Almtals in der Gemeinde Pettenbach ein neues Umspannwerk errichtet. Von diesem Umspannwerk in Steinfelden können neben großen Teilen der Gemeinde Pettenbach auch die Gemeinden des inneren Almtals versorgt werden.

Wozu braucht der Großraum Kirchdorf die 110-kV-Leitung?
Ausgehend vom Umspannwerk Steyr Nord führt derzeit eine 110-kV-Stichleitung über die Umspannwerke Bad Hall und Kremsmünster nach Kirchdorf. Von diesen drei Umspannwerken werden derzeit 21 Gemeinden mit rund 20.000 Haushaltskunden, etwa 2.000 Landwirtschaften und rund 3.000 Gewerbe- und Industriekunden versorgt. Bei einer Störung der Leitung kann nur mehr ein Bruchteil der Kundenanlagen über das Mittelspannungsnetz versorgt werden. Viele Haushalte und Betriebe könnten im Störungsfall mehrere Tage lang nicht mit Strom versorgt werden.

Wozu braucht die Region Vorchdorf die 110-kV-Leitung?

Auch für das Umspannwerk in Vorchdorf gibt es keine Zweitversorgung. Es versorgt vier Gemeinden mit 4.300 Haushaltskunden, 420 Landwirtschaften und mehr als 800 Gewerbe- und Industriekunden. Aufgrund des stetig steigenden Stromverbrauchs reichen die Kapazitäten im bestehenden 30-kV-Netz in wenigen Jahren für Ersatzversorgungen nicht mehr aus.