Ein Neuanfang - Stromversorgung Pramtal Süd

Ein Neuanfang – Stromversorgung Pramtal Süd

Die 110-kV-Freileitung Ried – Raab – Ranna sollte einst die Stromversorgung im Raum Raab sicherstellen und als Zweitanspeisung die Absicherung für das Mühlviertel werden. Nach etlichen Diskussion mit der Region, Gutachten und Monitoringberichten haben wir 2008 das Projekt aus unserer Planung genommen. Die Zweitanspeisung des Mühlviertels haben wir in der Zwischenzeit mit einer Leitungsverbindung von Jochenstein nach Ranna weiter vorangetrieben. Die Sicherstellung der Stromversorgung des Raumes Raab sollte mit Netzoptimierungen im Mittelspannungsnetz, Einsatz von intelligenten Stromzählern, Aufbau einer Pilotregion für die Energiewende und einer Stabilisierung des Energieverbrauchs erreicht werden.

Auslöser für das aktuelle Projekt Stromversorgung Pramtal Süd ist jetzt eine Petition von 14 Gemeinden der Region. Diese richteten im November 2010 den Appell an das Land OÖ, Maßnahmen zur langfristigen Sicherung einer ausreichenden und qualitativen Stromversorgung in der Region einzuleiten.

Daraufhin wurde die Übereinkunft getroffen, in einer Arbeitsgruppe (3 Bürgermeister, Obmann Bezirksbauernkammer, Land OÖ, Schutzgemeinschaft, Energie AG OÖ Netz GmbH) an einer Lösung für eine dauerhafte Stromversorgung der Region zu arbeiten.

Der Endbericht der Arbeitsgruppe wurde Ende 2012 im Landhaus präsentiert. Endbericht AG Pramtal Süd

Kurzfassung:

  • Prognosen aus dem Jahr 2000 wurden bestätigt, der Stromverbrauch ist weiter gestiegen (Verdoppelung in den letzten 30 Jahren).
  • Die Notwendigkeit für einen Netzausbau ist gegeben.
  • Eine 30-kV-Lösung ist für die Abdeckung der Stromversorgung in der Region nicht Stand der Technik.
  • Technische Lösung: 110-kV-Freileitung Ried – Raab und Umspannwerk in Raab (Projekt Sromversorgung Pramtal Süd)