Naturschutz sagt JA zu 110-kV-Freileitung

Naturschutz sagt JA zu 110-kV-Freileitung

Für das 110-kV-Freileitungsprojekt Almtal-Kremstal von Vorchdorf über Steinfelden nach Kirchdorf liegt ein positiver Naturschutzbescheid vor. Damit hat das Versorgungsprojekt eine weitere wichtige Hürde genommen.

Nach der energierechtlichen Genehmigung des Stromversorgungsprojektes Almtal-Kremstal hat das 110-kV-Freileitungsprojekt einen weiteren Meilenstein erreicht: Nach intensiver Prüfung und Abwägung der Vor- und Nachteile wurde von den zuständigen Bezirkshauptmannschaften Kirchdorf und Gmunden nun ein positiver Naturschutzbescheid erlassen. Im Bescheid werden der Netz Oberösterreich GmbH für die Errichtung der Freileitung punktuelle Ausgleichsmaßnahmen vorgeschrieben.

Offen sind im Genehmigungsverfahren noch das Forst- und Wasserrecht. Die Bescheide dieser beiden Fachbereiche werden in den nächsten Wochen erwartet.

Verwaltungsgerichtshof lehnt Antrag auf aufschiebende Wirkung ab

Eine Entscheidung über die aufschiebende Wirkung des Einspruches gegen die energierechtliche Genehmigung beim Verwaltungsgerichtshof (VwGH) liegt ebenfalls vor. Der VwGh hat diesen Antrag der Projektgegner abgelehnt.

Mit dieser Entscheidung und den nun vorliegenden Bescheiden sind die Weichen für die Errichtung der Freileitung gestellt. Mit einem Großteil der Grundeigentümer haben wir bereits Vereinbarungen zur Nutzung der notwendigen Flächen abgeschlossen, in den kommenden Wochen werden den verbleibenden Grundstückseigentümern noch einmal Gespräche angeboten.