Basisinformationen für Gemeinden und Grundeigentümer

Basisinformationen für Gemeinden und Grundeigentümer

Nach der Festlegung des Trassenkorridors hat die Netz Oberösterreich jetzt alle Gemeinden und Grundeigentümer über die weiteren Schritte informiert. Rund 200 Grundbesitzer wurden noch einmal schriftlich über das Projekt in Kenntnis gesetzt. Gleichzeitig wurde die weitere Vorgehensweise bei der Planung und der bis jetzt bekannten Verfahrensablauf erklärt.

Für die Empfänger der Unterlagen heißt das aber noch nicht, dass sie tatsächlich von der Trasse der Freileitung berührt sein werden. Im 200 Meter breiten Planungskorridor wird durch die Leitung nur ein Teilbereich beansprucht. Dieser ist von den örtlichen Gegebenheiten abhängig und in der Regel 30 (über Wiesen) bis 40 Meter (in Waldbereichen) breit.

Planung während der Sommermonate

Über den Sommer werden detaillierte Pläne für den Planungskorridor erstellt. Aufbauend auf diesen Informationen wird dann ein erster Trassenvorschlag geplant. Dieser ist die Grundlage für die Gespräche mit den Grundeigentümern im Herbst. Dabei soll der Trassenverlauf gemeinsam mit den Grundeigentümern weiter optimiert werden.

Trasse ist Grundlage für weiteren Verfahrensablauf

Mit den Detailplänen kann dann das Genehmigungsverfahren eingeleitet werden. In einem ersten Schritt wird vom Amt der OÖ. Landesregierung festgestellt, ob für das Stromversorgungsprojekt eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden muss. Ist dies nicht der Fall, erfolgt die Genehmigung in Einzelverfahren nach den einzelnen Materiengesetzen. In beiden Fällen ist sichergestellt, dass alle zu berücksichtigenden Aspekte von der Behörde geprüft werden.