Bauarbeiten gehen weiter: Der Abzweigmast steht

Die 110-kV-Freileitung von Kirchdorf nach Vorchdorf wird weiter gebaut. Wie berichtet, ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig. Die Arbeiten werden jetzt fortgesetzt. Heute wurde der Abzweigmast in Vordorf aufgestellt. Hier wird die neue Leitung in das bestehende Hochspannungsnetz eingebunden.

Der neue Mast ist in zweierlei Hinsicht besonders:

  • Er ist der höchste Mast der gesamten Leitung. Der Grund dafür ist, dass er sowohl die bestehende Leitung, als auch die neue Leitung zusammenführen muss. Da zwischen den Leitungssystemen und vom Boden her Sicherheitsabstände eingehalten werden müssen, musste die Gesamthöhe um rund 4 Meter erhöht werden.
  • Der Abzweigmast steht direkt neben der Westautobahn. Er muss deshalb mit einer Warnkennzeichung versehen werden. Diese dient der Sicherheit für allfällige Einsätze mit dem Rettungshubschrauber. Alle anderen 104 Maste sind in mattem dunkelgrün gefertigt.

In den kommenden Wochen werden weitere Fundamente errichtet. Weiters werden die Masten für die Montage vorbereitet. 34 von 105 Masten sind vollständig fertiggestellt. Das Umspannwerk Steinfelden soll noch im Sommer als Schaltwerk in Betrieb gehen.