Umspannwerk Feldkirchen in Betrieb

Umspannwerk Feldkirchen in Betrieb

Mit der Errichtung des neuen Umspannwerkes in der Gemeinde Feldkirchen sind jetzt ausreichend Reserven vorhanden, um eine sichere Versorgung weiter zu gewährleisten und die wirtschaftliche Entwicklung der Region abzusichern. In die Realisierung des Projektes wurden knapp 10 Millionen Euro investiert. Wobei hier neben der Errichtung wichtige begleitende Maßnahmen im Mittelspannungsnetz gesetzt wurden. Die Anbindung des Mittelspannungsnetzes (30-kV-Netz) an das Umspannwerk erfolgte über Erdkabel, wodurch bestehende 30-kV-Freileitungen und Freileitungsstationen teilweise abgetragen werden konnten.

Das neue Umspannwerk sorgt neben der ausreichenden Menge an elektrischer Energie auch für eine entsprechende Stromqualität, die immer mehr eingefordert wird. „Stromschwankungen, auch wenn sie nur den Bruchteil einer Sekunde dauern, sind Gift für die Elektronik in Produktionsmaschinen oder in anderen elektronisch gesteuerten Geräten. Mit dem hier umgesetzten Projekt kann die Versorgungssicherheit in der Region auf der höchsten Stufe gehalten werden.“ so Stefan Stallinger, Aufsichtsratsvorsitzender der Netz Oberösterreich GmbH und Energie AG-Technikvorstand.

Damit es zu keiner Lärmbelästigung kommt, wurde die 110-kV und 30-kV-Schaltanlage als sogenannte Innenraumschaltanlage errichtet und der Standort mit ausreichendem Abstand zu bestehenden Siedlungen gewählt.

Umspannwerk Feldkirchen
Innenraumschaltanlage: 110-kV und 30-kV-Schaltanlagen in eingehausten 110/30-kV-Trafoboxen